In Aguas Calientes konnten wir uns erstmal im nicht ganz so schönen Hostal duschen und schlafen. Am Abend haben wir dann den Guia Armando aka Mareike wiedergetroffen, der die Strapazen der Anreise mit einigen Bier verarbeitet hatte und uns noch gerade so sagen konnte, was das Reisebüro für die Besichtigung von Machu Picchu vorgesehen hatte. Wir trafen uns um 4.30 Uhr, um uns für den Bus nach Machu Picchu eine Stunde anzustellen - glücklicherweise überdacht, da es ziemlich stark regnete. Wir kamen dann auch in den zweiten Bus der Karawane, die mit Sonnenaufgang den Berg hinauffuhr. Es regnete und war neblig als Armando uns den Sonnentempel, das Haus des Inka, die Brunnen und die Häuser der Bewohner zeigte. Beeindruckend waren die beiden astronomischen Steine, einer, der genau an den Himmelsrichtungen ausgerichtet ist, und der Sonnenstein Intiwatana, dessen Schatten zur Sonnenwende in einer Linie mit den Kanten des Steines liegen. In einem der Tempel sahen wir ein Chinchilla. In den Häusern war oft der Fels des Berges von Machu Picchu in die Wände einbezogen. Am Tempel des Kondors und den Wasserspiegeln vorbei gingen wir zum Ausgang und verabschiedeten uns von Armando. Bei einem Kaffee in der Cafeteria sahen wir einen Kolibri ganz nah vor uns in den Bäumen vor der Terrasse. Zurück in den Ruinen beschlossen wir die 600 m auf den Berg Machu Picchu hinaufzugehen in der Hoffnung, das der Nebel sich verziehen würde. Das war beim Aufstieg nicht der Fall, aber beim Abstieg gab es einen kurzen Augenblick mit Blick auf die Stadt. Wieder unten angekommen hatte sich die Stadt gut gefüllt. An auf den Terrassen grasenden Lamas vorbei nahmen wir nochmal einen anderen Weg durch die Stadt und fuhren dann nach Aguas Calientes zurück. Mit dem Touristenzug, in dem es zu allem Überfluss auch noch Folkloreaufführungen und eine Modeschau gab, ging es dann wieder nach Cusco zurück. Obwohl es nur kurz war sind wir froh aus dem Trubel zu kommen und hoffentlich bald wieder authentischere Erfahrungen zu machen, die weniger mit Disneyland zu tun haben.
Und immer noch die gute alte Regenjacke...
AntwortenLöschen...wenn man das australische Schätzchen nochmal imprägniert, kann man damit locker noch sechs Monate durch Südamerika reisen.
AntwortenLöschen- Daniel -