Nachdem wir die Todesstraße knapp überlebt haben, sind wir mit dem Taxi noch ca. 20 Minuten weiter nach Coroico gefahren, wo wir zwei Tage in einer Hütte in einem Garten verbracht und nichts gemacht haben, außer zu kochen, zu schlafen und die Vögel und Wasserschweine zu beobachten, die praktischerweise direkt vor der Hütte vorbeikamen. Da wir von dem guten bolivianischen Rotwein wieder loskommen mußten, haben wir uns dann aber auf den Weg in den Dschungel nach Rurrenabaque gemacht. Mit dem Taxi ging es zu einer Straßenkreuzung, an der wir etwa 4 Stunden auf den Bus gewartet haben - da hat sich der gute Mann in der Touristeninfo in Coroico wohl mit der Abfahrtszeit vertan. Der Bus, der dann kam war zwar nicht der, den wir gebucht hatten, aber nach etwas Palaver konnten wir mit - und die Fahrt war streckenweise spannender als die Fahrradfahrt, weil es wieder über eine Schotterpiste mit steil abfallenden Straßenrändern ging diesmal aber mit Gegenverkehr. Nach 12 Stunden Fahrt und kurzen Schlafenszeiten erreichten wir Rurrenabaque um 5 Uhr morgens - mit dem Wissen, dass wir mit dem Flugzeug wegkommen würden.
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