...die Dame mit Hut und Rock hatte übrigens - leider nicht zu erkennen - Rock 'n' Roll auf dem Rucksack stehen.
Mittwoch, 30. Juli 2014
Dienstag, 29. Juli 2014
Cuenca
Morgen reisen wir von Cuenca weiter Richtung Süden. Cuenca ist eine sehr schöne Stadt auf 2500 m mit vielen Häusern aus der Kolonialzeit und vielen Kirchen. Beeindruckend ist die neue Kathedrale aus dem 19. Jahrhundert schon wegen ihrer Größe, aber auch der Backsteinfassade und der weißblauen Kuppeln. Es gibt einige Inkaruinen und eine Ausstellung über die verschiedenen Ethnien in Ecuador - da haben wir echte Schrumpfköpfe aus dem Amszonasgebiet gesehen. Wir haben auch ein Kloster besucht, das teilweise als Museum zugänglich ist.
Montag, 28. Juli 2014
Casa Creisch
Auch mit halben Gepäck kamen wir guter Dinge in Cuenca an. Ohne Reiseführer war die Hostalsuche - befreit. Es wurde das erste, das uns über den Weg lief. Eine freundliche Schlapphutoma stand in der Tür des Hostal Latina und überzeugte uns mit einem guten Preis-Leistungsangebot. Putzig wie wir sind, kamen wir auch gut bei der Oma an, sodass sie uns nach einer halben Stunde ein sagenhafes Upgrade angeboten hat.
Super! 50 m2 und Blick auf die Kathedrale.
Erst Nachts zeigte sich die boshafte Gesinnung der Dame. Sie muss ein Lärmjunkie sein.
Jedes Brett im alten Haus knarzt. Und das nicht zu knapp. Unweigerlich muss ich bei solchen Gegebenheiten Nachts austreten.
Vorsichtig setzte ich also meine Füße auf den Boden. Sebastian muss ja nicht wach werden. Nach 2 Sekunden hieß mein Ziel: das ganze Haus muß ja nicht wach werden. Alles schreit bei jedem Schritt.
Auf dem Rückweg nahm ich den kürzeren Weg zum Fußende des Bettes, aber Haus und Möbel stecken unter einer Decke! Und nebenan zog sich die Schlapphutoma sicherlich genüsslich die Geräusche rein. Das ist die schreckliche Fratze der Sucht.
Sichheitshalber habe ich heute den ganzen Tag nichts getrunken. Da wollen wir mal sehen wer am längeren Hebel sitzt.
- Daniel -
Scheinbar harmlose Bretter können nachts kafkaeskes Unwohlsein erzeugen.:
Sonntag, 27. Juli 2014
Inka Trail
Wir sind zurück vom Inka Trail. Die Wanderung ging von einem Bergdorf los, das wir in etwa 2 Stunden Autofahrt von Riobamba aus erreicht haben. Dort wurden die 3 Esel bepackt und los ging's. Direkt hinter dem Dorf ging die alte Bergstrasse los. Nach etwa 5 Stunden Wanderung hatten wir den Rastplatz unterhalb des Passes Tres Cruces auf etwa 4000 m erreicht. Es wurde sehr kalt über Nacht und am nächsten Morgen war das Zelt gefroren. Weiter ging es über den Pass, von dem aus wir bei klarer Sicht 2 der höchsten Berge Ecuadors sehen konnten - Chimborazo und Sangay. Von da an ging es kontinuierlich bergab durch die Paramo Landschaft, eine Landschaft mit karger Grassvegetation. Wir erreichten ein paar Inkaruinen oberhalb eines Sees, der zur Inkazeit aufgestaut wurde. Weiter ging es zu unserem Rastplatz in der Nähe des indigenen Dorfs San Jose. Heute erreichten wir nach zweistündiger Wanderung den Ort Ingapirca mit seinen Inkaruinen, die von den Resten eines Sonnentempels überragt werden. Am Ende der Tour stellte sich leider heraus, dass die Agentur in Riobamba meinen großen Rucksack nicht mitgeschickt hat. Mit reduziertem Gepäck haben wir dann den Bus nach Cuenca genommen und hoffen, dass der Rucksack morgen nachkommt.
Donnerstag, 24. Juli 2014
Jetzt also Riobamba
Nach einer etwa zweistündigen Busfahrt durch grüne Andentäler sind wir in Riobamba angekommen, einer quirligen Stadt auf 2800m, mit einem schönen kolonialen Stadtkern, umgeben von drei der höchsten Vulkane Ecuadors, die teilweise aber von Wolken verdeckt sind. In der Markthalle sind wir in einer Halle gelandet, in der sehr zünftige Frauen gegrilltes Ferkel verkauften. Es gab kein Entkommen und auch Daniel hat zwischen all den toten Tieren etwas zu Essen bekommen. Wir sind hierher gefahren, um eine Bergtour zu organisieren. Wir hatten Glück und können schon morgen zu einer dreitägigen Tour aufbrechen, die einer alten Inka Bergstrasse folgt.
Mittwoch, 23. Juli 2014
Sweet dreams
Neben den Hundert Touriargenturen, die jede erdenkliche Funsportart und Touren in den Jungel anbieten, hat Banos noch ein zweites wirtschaftliches Standbein: die Süßigkeitenproduktion. Überall in der Stadt sind Geschäfte und Buden zu finden die Bonbons, Karamell und Zuckerrohr, auch am Stück, verkaufen. Häufig steht ein Händler am Eingang des Ladens und schlägt lange Zuckerpastenstränge um einen Holzstab, zieht dann das Ganze lang und wiederholt das, bis die Konsistenz die Richtige ist. Wie die zig Händler, die genau die identische Warenpalette feilbieten, sich auf dem Markt positionieren können, bleibt den meisten wohl auch selbst verborgen.
- Daniel -
Wanderung in Banos
Heute haben wir von der mittelprächtigen Stadt Banos aus eine Wanderung unternommen, bei der wir den Vulkan Tungurahua sehen wollten. Der war aber sehr wolkenverhangen. Auf dem Rückweg hörte der Weg irgendwann auf und wir haben uns tapfer auf einem kleinen Trampelpfad nach unten gekämpft!
Montag, 21. Juli 2014
Schildkröte
Sonntag, 20. Juli 2014
Auf hoher See
...und an Land und unter Wasser.
Die zurückliegende Woche war gradewegs eine freche Reizüberflutung. Wie Sebastian schon geschrieben hat, haben wir jede Menge Tiere sehen können und das zum Teil in einer zeitlichen Dichte, die absurd erschien. Ich muss mich gerade deutlich bremsen, einen seitenlangen Bericht über alles einzustellen und das Ganze noch mit langweilige Infos über Rotfuss-, Blaufuss- und Nascartölpel oder die Unterschiede zwischen den vier Mangrovenarten zu bereichern.
Daher als Beispiel nur ein Tag:
Nach nettem Frühstücksbuffet, sind wir schon gegen Acht zum Landgang aufgebrochen und mit einem Beiboot auf der nächsten Insel abgesetzt worden. Nach dem wir an einigen Seelöwen vorbeigegangen sind, stoßen wir auf eine Kolonie von brüteten Tölpeln, die in Nastern in den Mangroven oder auf dem Boden hocken oder balzen oder ein Junges füttern, ankommen oder aufbrechen. Wenig später gehen wir über ein schwarzes Lavafeld mit einzelnen Kakteen und entdecken in einer Spalte eine Eule, die uns interessiert beobachtet. Anschließend sehen wir beim Schnorcheln Riffhaie, Rochen und zig Seesterne. Pause an Bord mit lecker Mittagessen und dann zum Schnorcheln mit den Echsen. Die Tiere tauchen einige Meter tief, krallen sich fest und nagen Algen von den Steinen. Freudlicherweise gesellt sich eine Schildkröte dazu und frisst auch in Seelenruhe während Sebastian und ich darüber an der Oberfläche dümpeln. Erwähnte ich die Pinguine und die flugunfähigen Kormorane? Egal, wieder an Land sehen wir wie einige Echsen nach dem Mahl wieder zurückkehren und freuen uns noch über ein Kneul von sechs Tieren, die sich gegenseitig wärmen, während der Blick weiter geht und sich circa 40 -50 der Leguane ins Sichtfeld rücken, denen wohl auch kalt ist. Von rechts noch ein Seelöwe der an Land geht, einige dekorative Krabben von links. Noch vor dem Abendessen fährt das Schiff weiter zur nächsten Insel und stoppt zwischendurch, damit wir den Wal besser sehen können, der aufgetaucht ist.
usw.....
Und dazu waren an Bord auch noch einige schräge Vögel.
- Daniel -
Zurück von der Galapagos Cruise
Heute sind wir wieder in Puerto Ayora auf Santa Cruz angekommen. Wir haben eine fantastische Reise zu den westlichen Galapagos Inseln hinter uns (Genovesa, Bartolome, Santiago, Isabela, Fernandina und Rabida). Wir waren eine Gruppe mit 16 Reisenden aus den USA, der Schweiz, Österreich und Schweden. Auf den Landgängen haben wir die für Galapagos typischen Vögel wie Fregatvögel, Tölpel, Möwen und Reiher gesehen, und auch Leguane, Riesenschildkröten und Seelöwen. Wir waren schwimmen mit Meerleguanen und haben Meeresschildkröten beim Fressen unter Wasser beobachtet. Am letzten Tag spielte auch noch ein Seelöwenjunges mit uns beim Schnorcheln!
Samstag, 12. Juli 2014
Inkagold und Leguanstrand
Die ersten Tage in Quito waren bereits sehr vielversprechend. Unsere Aklimatisierung ging zügig voran, so dass wir trotz der Höhe und der Zeitverschiebung in den ersten beiden Tagen einiges von der Stadt sehen konnten.
Unvermutet stecken hier hinter jeder Kirchenfassade 1-2 Tonnen Inkagold, das zu kitschigen Barockfantasien umgearbeitet wurde. Als Höhepunkt der Prunksucht haben die Jesuiten eine Nurgoldkirche erbauen lassen.
Aber auch beschauliche Hinterhöfe, die schönen Kolonialbauten und das DFB-Team konnten uns überzeugen. Nachdem wir das 1. Halbfinale aus Unwissenheit noch in einer grässlichen und überteuerten Tourikneipe angeschaut haben, konnten wir Argientinen-Holland im Kreis von Einheimischen genießen. Durchaus auch ein interessantes Unterfangen.
Nach zwei Tagen Stadt haben wir uns am Donnerstag dann einige Stunden in den Bus geschwungen und einen Abstecher in den Regenwald von Mindo gemacht. Um den Wildwuchs auch recht überblicken zu können, haben wir 3,5 Kilometer per Canopy (im Klettergurt hängend an Drahtseilen über den Baumwipfeln rasen) zurückgelegt. Sebastian hat stolz seine Höhenangst ignoriert und auch die tiefsten Täler überwunden. (Bilder folgen, da wir keine mit dem Telefon geschossen haben - und zu diesem Umstand jetzt keine frechen Kommentare).
Inzwischen sind wir auf Galapagos angekommen und schon schwer begeistert. Die ersten Schildkröten und Leguane haben wir bereits gesichtet, neben Seehund und Pelikan in einer Garküche den besten Fisch gegessen und Kakteenbäume und Mangroven bestaunt.
Und morgen geht es für eine Woche auf Tour mit dem Schiff durch das Archipel.
- Daniel -
Wegen der schlechten Verbindung können wir zur Zeit leider keine Bilder hochladen
Dienstag, 8. Juli 2014
Montag, 7. Juli 2014
Sonntag, 6. Juli 2014
El amor en los tiempos del cólera
Super - wir sind bereit.



