Samstag, 12. Juli 2014

Inkagold und Leguanstrand

Die ersten Tage in Quito waren bereits sehr vielversprechend. Unsere Aklimatisierung ging zügig voran, so dass wir trotz der Höhe und der Zeitverschiebung in den ersten beiden Tagen einiges von der Stadt sehen konnten.
Unvermutet stecken hier hinter jeder Kirchenfassade 1-2 Tonnen Inkagold, das zu kitschigen Barockfantasien umgearbeitet wurde. Als Höhepunkt der Prunksucht haben die Jesuiten eine Nurgoldkirche erbauen lassen.
Aber auch beschauliche Hinterhöfe, die schönen Kolonialbauten und das DFB-Team konnten uns überzeugen. Nachdem wir das 1. Halbfinale aus Unwissenheit noch in einer grässlichen und überteuerten Tourikneipe angeschaut haben, konnten wir Argientinen-Holland im Kreis von Einheimischen genießen. Durchaus auch ein interessantes Unterfangen.

Nach zwei Tagen Stadt haben wir uns am Donnerstag dann einige Stunden in den Bus geschwungen und einen Abstecher in den Regenwald von Mindo gemacht. Um den Wildwuchs auch recht überblicken zu können, haben wir 3,5 Kilometer per Canopy (im Klettergurt hängend an Drahtseilen über den Baumwipfeln rasen) zurückgelegt. Sebastian hat stolz seine Höhenangst ignoriert und auch die tiefsten Täler überwunden. (Bilder folgen, da wir keine mit dem Telefon geschossen haben - und zu diesem Umstand jetzt keine frechen Kommentare).

Inzwischen sind wir auf Galapagos angekommen und schon schwer begeistert. Die ersten Schildkröten und Leguane haben wir bereits gesichtet, neben Seehund und Pelikan in einer Garküche den besten Fisch gegessen und  Kakteenbäume und Mangroven bestaunt.
Und morgen geht es für eine Woche auf Tour mit dem Schiff durch das Archipel.

- Daniel -

Wegen der schlechten Verbindung können wir zur Zeit leider keine Bilder hochladen

1 Kommentar:

  1. Ich bin auch ohne Bilder schwer beeindruckt, vor allem von Sebastians Kühnheit.
    Ich wünsche euch einen schönen Fußballabend zwischen Leguanen und Schildkröten.

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