Am 30.8. ging unsere Tour von Cusco zu den Inkaruinen von Choquequirao und Machu Pichu los. Um 7.00 Uhr stiegen wir in Cusco in einen Van des Reisebüros zusammen mit unserem Guia Armando, Codename Mareike, dem Koch Florentino und seiner Frau Celine. Nach fünfstündiger Autofahrt erreichten wir das Dorf Cachora, wo wir in der Dorfkneipe Halt machten. Der Koch fing an Mittagessen zu kochen, der Guia suchte Packtiere und Eseltreiber und wir gingen in das Dorf. Vor der Kirche waren Stände mit Chicha (Maisbier bzw. - limonade), Grillfleisch, Mais und Süßigkeiten aufgebaut. In der Kirche war Gottesdienst und irgendwann verstanden wir, dass eine Prozession stattfinden würde. Das Dorf feierte nämlich wie der Rest von Peru und ganz Lateinamerika am 30.8. das Fest der Santa Rosa de Lima. Kurze Zeit später wurde die Statue aus der Kirche getragen und mit Konfetti und Blütenblättern beworfen. Es gab noch ein bißchen Diskussion, wer denn jetzt die Figur tragen würde, die Dorfjugend ließ die ersten Böller los und die Dorfkapelle stellte sich auf. Die Prozession setzte sich in Bewegung und die Dorfkapelle trompete begleitend. Wir gingen zurück zur Kneipe, wo auch schon die ersten Feiertagsgäste bei Chicha saßen, und aßen unser Mittagessen zwischen Hühnern, Enten, Hunden und einem Pferd. Die Packtiere waren gefunden - was aufgrund des Feiertags wohl nicht so einfach war - und wir fuhren los zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Durch eine trockene Landschaft stiegen wir etwa 1000 m zum Fluß Apurimac hinab, an dessen Ufer wir übernachteten. Am nächsten Morgen überquerten wir den Fluß über eine unfertige Brücke - alternativ gab es einen Korb an einer handbetriebenen Seilbahn. Der Weg führte dann den gegenüber liegenden Berg ca. 900 m hinauf bis wir die Höfe von Marampata erreichten. Es wurde zunehmend grüner und gleich nach Marampata sahen wir die ersten Terrassen von Choquequirao.
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