In Trujillo angekommen sind wir einige km weiter an die Küste nach Huanchaco gefahren. Zwischen beiden Orten liegen die Ruinen von Chan Chan, einer großen Stadt der Chimu Kultur, deren Einfluß sich über die Küste Nordperus erstreckte bis sie von den Inka vereinnahmt wurde. Die Stadt wurde komplett aus Lehmziegeln errichtet, weswegen sie vom Regen nach und nach zersetzt wurde. Wir haben einen Palast gesehen, der die architektonischen Leistungen dieser Kultur ahnen lässt. Die Lehmwände sind mit symbolischen Darstellungen von Meereswellen, Fischen, Vögeln und Ratten verziert. Es gibt mehrere Zeremonienplätze und ein riesiges Wasserbecken. In Trujillo selbst gibt es noch einen restaurierten Tempel mit Regenbogenmotiven. Etwas ausserhalb der Stadt haben wir eine Tempelablage besichtigt, die aus der Zeit vor der Chimu Kultur stammt und viele der bunten Bemalungen erhalten hat. Hier haben wir auch den peruanischen Nackthund fotografiert, der schon bei den alten Kulturen abgebildet und ziemlich hässlich ist. Ansonsten ist es schön am Meer zu sein und das superleckere Ceviche zu essen.
Jungs, super blog!! Wollte ich Euch schon immer mal geschrieben haben. Ich lese bei Eurer Reise jedenfalls sehr gern mit. Einzig Euer noch sehr zivilisiertes Aussehen wundert mich etwas. Ich dachte Ihr würdet der Natur einfach mal freien Lauf lassen und mit der Zeit von Haaren und Bärten überwuchert, wie die Inka Ruinen....Aber no Prob, so ist auch gut. Viele Grüsse aus den Alpen. Ulli
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