Freitag, 1. August 2014

Sich einfach mal re-birthen im Dschungel

Im Bus nach Loja, haben wir uns beim Studium des Reiseführers kurzerhand umentschieden und uns in Loja direkt das Ticket für den nächsten Bus nach Vilcabamba besorgt. Die Wartezeit konnten wir mit dem bisher besten Saft (Guanabana) der Reise überbrücken.
Die insgesamt 5,5 h Fahrt von Cuenca gingen sehr kurvig durch eine tolle Andenlanschaft. Für das eine Kind war es dann doch zu kurvig - die Reihe vor ihm wurde tatsächlich auch noch in Mitleidenschaft gezogen.

Vilcabamba ist ein staubiges Westerndorf am Nationalpark Podocapus, das das gesamte Jahr über angenehmes Wetter bei 20 -25 Grad hat und daher etwas Tourismus anziehen kann. Auf dem zweiten Blick erkennt man dann, dass sich nicht nur Touris angezogen fühlen,  sondern auch Leute wie Shivaya (aus Island, ist ja auch ein typischer isländischer Name), der therapeutische Massagen anbiete. Oder Zia, die ihren Master in Movement Therapy gemacht hat und nun eine höchst anspruchsvolle Form von Wellness Coaching sowie rebirthing gegen ein geringes Entgelt zur Verfügung stellt. Caroline möchte ich auch nicht vorenthalten, die in ihrem dreitägigen Yogacamp "full moon salutation practice" lehrt. Kurz wir sind in einem Sammelbecken für Aussteiger gelandet. Entsprechend fröhlich sieht auch das gastronomische Angebot aus. Wir haben also schnell beschlossen für den nächsten Tag eine Wanderung zu organisieren.  Nach etwas mühseligen und sonderbaren Verhandlungen mit Beatriz und dem Guia Angel kamen wir ins Geschäft. 2 Tage (1 Nacht) Wandern im Nationalpark mit der Ansage "Matratzen? Wir werden Blätter sammeln, auf die wir und legen".

- Daniel -

1 Kommentar:

  1. Dann lasst euch mal nicht von den Bettwanzen beissen ;-) Viel Spass naxhts im Dschungel. Gruesse aus nun endlich sunny Italia,

    p.

    AntwortenLöschen