...war Cusco zumindest für die Inka. Die einstige Haupstadt ihres riesen Reiches zeigt trotz akribischer Zerstörungsarbeit der Conquistadores jede Menge Spuren der früheren Pracht.
Fast jedes zweite Haus in der Altstadt steht auf alten Inka- Mauern. Gerne wurden Paläste und Tempel mit kolonialen Häusern überbaut und nicht selten schüttelten spätere Erdbeben die neuen Häuser von den bebensicheren Fundamenten ab.
Im netten Hostal angekommen wurden wir gleich mit den notwendigen Infos versorgt und fanden so auch schnell den besten Kaffee der Stadt - nach fast ausschließlicher Nescafé-Versorgung, eine große Freude. Beim ersten Gang durch die Stadt begeisterten uns schon die imposanten Mauern der Inka und heute, beim Besuch der Stadtfestung Saqsaywamán, wurden wir gänzlich überzeugt.
Weniger überzeugend sind hingegen die 30 Milliarden Straßenschlepper, die uns Machu Pichu Touren, Pizza, Aquarelle oder Massagen andrehen wollen. Aber so ist das eben, wenn man im Nabel der Welt ist.
Kleine Liste der tollen Dinge
- 12 Eckiger Stein
- Dominikanerkloster mit Inkatempel - oder umgekehert
- peruanische Touris die noch ein "Foto mit Gringos" haben wollen "bevor sie ihr Leben beenden"
- Lamaherde mit Inkafestung
- Inkafestung ohne Touriherde
- Treppenstrassen, die noch schöner als die meiner Brackweder Heimat sind
- Abendmahlbild mit Chinchillabraten (diesmal kein Meerschweinchen)
- Wiedersehen mit unserer Grenzübergangsfreundin Sarah (22 Stundenfahrt von Ecuador nach Peru)
- geglückte Trekkingbuchung nach Choquequirao
- meditierende Esobande auf Inkasteinen
- Daniel -
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