Freitag, 22. August 2014

Nasca

In Nasca konnten wir glücklicherweise direkt bei unserer Unterkunft eine Tour mit dem Auto zu den Nascalinien und einen anschließenden Flug buchen. Mit dem Auto ging es zu 2 Aussichtstürmen, von denen wir Figuren in Form eines Baumes und von Händen,  aber auch ältere Darstellungen von Priestern sehen konnten. Auf dem Rückweg haben wir am Museum im ehemaligen Wohnhaus von Maria Reiche gehalten. Die 1906 geborene gebürtige Dresdnerin hat 50 Jahre ihres Lebens der Freilegung, Erforschung und dem Erhalt der Bilder in der Wüste gewidmet und ist dafür mit dem höchsten peruanischen Staatsorden und dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse geehrt worden. Von den Einheimischen ist sie lange 'die Verrückte in der Wüste' genannt worden, weil sie akribisch mit einem Besen die Bilder freigelegt und vermessen hat und die astronomische Bedeutung erforscht hat. In dem Museum ist auch Maria Reiches alter VW Bus und eine tätowierte Mumie zu sehen.
Die Bilder sind von der Bevölkerung vor 2.400 erstellt worden, indem die obere dunklere Geröllschicht zur Seite geschoben wurde und so die hellere untere Schicht zum Vorschein kam. Wahrscheinlich war das Gebiet ein riesiger Freilufttempel, der auch der Bestimmung der Regenzeit in der Wüste diente. Auf dem ca 30 minütigen Flug haben wir die Figuren Wal, Trapez,  Astronaut,  Hund, Affe,  Kolibri, Spinne, Spirale,  Baum, Hände und Papagei gesehen. Leider sind die Bilder nicht so gut geworden,  weil es in der Cessna ganz schön gewackelt hat. Auf jeden Fall war es ein tolles Erlebnis!
Am Nachmittag haben wir unsere erste Inca Cola probiert - na ja.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen