Mittwoch, 20. August 2014

Berge ohne Jodeln

Nach dem kulturellen Teil in Chavin sind wir zum Naturprogramm übergegangen und haben den Nationalpark Huascaran ein Stückchen durchwandert. Der übliche Vergleich "die Schweiz von..." ist eher unangebracht, da zum einen die Berge 3000 Meter höher sind und zum anderen die Preise 90% niedriger. Sei's drum.
Dank einer entspannten und sehr lustigen kleinen Gruppe (2x Italien, 1x Polen und 1x Frankreich und uns) und der nahezu protzig schönen Landschaft waren die vier Tage ein grandioses Erlebnis.
Wegen der freundlichen Inka, die auch noch auf 4700 Metern Treppen bauten, konnten wir den Pass Punto Union gut bewältigen und die Aussicht auf die  schneebedeckten 5000er und 6000er genießen. Hübsch anzusehen sind u.a.  der Paramount Berg (bekannt vom Logo der Filmgesellschaft), der Huascaran und der Alpamayo. Zudem überraschten uns kleine Wäldchen weit jeseits der Baumgrenze. Der Trick: die rotbraunen Polylepisbäume gehören zu den Rosengewächsen und umgehen so die Naturgesetze - oder so.
Zurück in Huaraz sind wir mit noch mit den Wanderkollegen ins schlechteste Lokal am Platze gegangen und dann mit dem Camabus (Liegesitze!) über Nacht nach Lima "abgestiegen" bis die Ohren sausten.

- Daniel -

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