Von Iguazu sind wir über Buenos Aires nach Cordoba geflogen, so dass wir jetzt schon den Flughafen von Buenos Aires kennen - in zwei Monaten sind wir wieder da. In Cordoba ist es heiß und es ist erst Frühling. Es ist eine nette Studentenstadt, die wie die meisten Städte hier im kolonialen Schachbrett angelegt ist. Das örtliche Weltkulturerbe ist das Jesuitenviertel, in dem Teile der Universität untergebracht sind. Man kann es bis auf die Kirche nur von außen sehen, dafür stand aber der argentinische Pabst aus Pappe auf einem Platz. Interessant ist die Gedenkstätte für die Opfer der argentinischen Diktatur von 1974 bis 1983. In Cordoba war eine Einheit der Geheimpolizei stationiert, die für die Folter und Ermordung Andersdenkender verantwortlich war. Viele Kinder der Opfer wurden von regimetreuen Familien adoptiert und bis heute sind Menschen hier auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern.
Toll, vor allem die Dekoration mit den violetten Blüten. Starke Inszenierung! Ich bin wieder einmal begeistert.
AntwortenLöschenLeider sind die Blumenmädchen aus dem Bild gerannt, als sie erfahren haben, dass ich evangelisch bin.
AntwortenLöschen- Daniel -