Donnerstag, 9. Oktober 2014

Salt no pepper

Wir machen alberne Bewegungen vor dem auf dem Boden liegenden Fahrer des Jeeps. Walter holt noch einen Spielzeug Godzila aus dem Kofferraum. "Jetzt panisch und noch etwas weiter zurück". Fotos, die die fehlende Tiefenwirkung der weißen Salzebene ausnutzen, gehören fest ins Programm.
Wir sind im Salar de Uyuni, der größten Salzpfanne der Welt. Salz gib es hier ausreichend. Bis zum Horizont - in jede Richtung.
Den ersten Tag der Tour verbringen wir im Salar schauen uns den Friedhof der Züge an und ein verlassenes Hotel, das komplett aus Salzblöcken erbaut wurde. Mittags machen wir auf der Insel Incahuasi Halt, die mit unzähligen Kakteen bewachsen ist, viele davon werden einige Meter hoch.
Am Abend kommen wir in einem Salzhotel am Rande des Salar unter, sogar die Betten sind aus Salz gebaut.
Am nächsten Tag fahren wir durch Grassteppe (Puna) und Wüste, sehen in zum Teil rotgefärbten Salzwasserlagunen hunderte von Flamingos, kommen an etlichen Vulkanen und bizarren Felsformationen vorbei und merken, dass das seltene Vicuña, hier fast schon zur Plage wird. Am nächsten Morgen stehen wir schon zum Sonnenaufgang zwischen zischenden Dampffontänen und blubbernden Schlammlöchern in Mitten vulkanischer Aktivität und gehen einige Stunden später mitten im Nichts über die bolivianische Grenze nach Chile.
- Daniel -

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